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17th International Hamburg Congress on Sports, Economy and Media has been fixed

Mittwoch, der 14. Dezember 2016

On the 4th and 5th of September 2017, the Congress will again take place at the Hafen City, University Hamburg, Germany. The topic for the 2017 congress will be ”Sports Events 4.0 – The virtual reality of sports“.

The future of media coverage of sports will be shaped by the digitalization of stadiums, sport event areas and competition sites. New communication technologies during the reporting process will change the interaction opportunities between event organizers, athletes and spectators. This may raise pressures on media-friendly rules or competition dramaturgy.

E-games are already emerging as an attractive alternative to classic sport, digitalization of sporting services are innovating the market, use of augmented reality tools may change consumer behavior and can create a new feeling of involvement in events. In addition to this, self-diagnosis through wearable technologies are creating new competition formats between individuals and groups of people based on online platforms like Runtastic etc. This development is to be challenged with its opportunities and risks.

Alongside to the main topic, we are planning a panel with the „International Association for Communication and Sport“ (IACS). Due to the increased participation of international guests, the congress language will be English. More information will follow soon, the call for papers will be launched in the new year at the event website, http://www.symposium-hamburg.com/

The congress will take place immediately following the 29th Summer Universiade in Taipei (Taiwan – 19.-30.08.2017), which will surely set new standards in terms of digital communication, and immediately before the EASM Congress in Bern (http://www.easm.net/ – 05.-08.09.2017).

The organizing committee looks forward to seeing you in Hamburg in September 2017!

Prof. Dr. Wolfgang Maennig im FAZ Interview: „Deutschland ist sportlich und wirtschaftlich olympiareif“

Montag, der 12. Dezember 2016

Der Goldmedaillengewinner der Olympischen Spiele von Seoul bestätigt auch im Interview mit der FAZ seine, bereits in seiner Keynote beim diesjährigen Kongress, klar dokumentierte Haltung zu den Chancen, die sich aus einer Entscheidung für eine Bewerbung ergeben würden:

„Hamburg hätte jedenfalls die Chance gehabt, noch ein weiteres Jahr lang internationales Stadtmarketing zu betreiben. Und hätte die Chance gehabt, bei der Abstimmung achtbar abzuschneiden. Das hätte die Möglichkeit geboten, beim zweiten, dritten oder meinetwegen sechsten Versuch erfolgreich zu sein. Paris hat sich für 1992, 2008 und 2012 vergeblich beworben – und gilt nun als Favorit.“

Er konstatiert aber auch die Fehler, die in der Phase vor dem Referendum gemacht worden sind:

„Ein paar Fehler hat natürlich auch der deutsche Sport gemacht. Es hätte beispielsweise Volksabstimmungen gleich am Anfang und von beiden Städten geben sollen. Ein Dreivierteljahr früher, vor dem Fifa-Skandal, dem russischen Doping und der Terrorattacke von Paris, war die Stimmung ja noch deutlich besser. In einem solchen Wettbewerb hätten sich die Städte mehr gezwungen gefühlt, Konzepte für hohe Zustimmungsraten zu entwickeln. So war Hamburg ein Monopolist, der sich zu sicher fühlte.“

Nachzulesen in der FAZ vom 06.12.16.

Der Termin für den 17. Internationalen Hamburger Kongress Sport, Ökonomie und Medien steht fest.

Freitag, der 2. Dezember 2016

Am 04./05.09.2017, wird der Kongress erneut Gast in der HafenCity Universität Hamburg sein können. Das (hier noch deutsche) Thema wird lauten: „Sportevents 4.0 – Die virtuelle Realität des Sports“.

Die Entscheidung von ARD und ZDF aus der Übertragung der Olympischen Spiele auszusteigen und die Redaktion der Medienwelt darauf (z.B. meedia) beweist, dass dieses Thema in den den nächsten Jahren noch an Bedeutung zunehmen wird. 

Die Digitalisierung der Stadien, neue Kommunikationstechnologien bei der Berichterstattung, dadurch veränderte Interaktion zwischen Sender und Rezipient, Veränderungsdruck auf ein mediengerechtes Regelwerk oder die Wettkampfdramaturgie, E-Games und Robotisierung von sportlichen Dienstleistungen werden die Zukunft prägen. Diese Entwicklung soll mit ihren Chancen und Risiken hinterfragt werden.

Zusätzlich planen wir ein Panel mit der „International Association for Communication and Sport” IACS. Wegen der verstärkten Teilnahme internationaler Gäste wird die Kongresssprache Englisch sein. Weitere Informationen folgen in Kürze, der Call4Paper erfolgt zum Start ins neue Jahr.

Der Termin liegt unmittelbar nach der Universiade in Taipei (Taiwan – 19.-30.08.2017), die in Sachen digitaler Kommunikation sicher neue Massstäbe setzen wird, und unmittelbar vor dem EASM Kongress in Bern (05.-08.09.2017).

Unterstützungsbereitschaft der Hamburger Wirtschaft für den Sport

Montag, der 14. November 2016

Senator Grote kritisiert die geringe Unterstützungsbereitschaft der Hamburger Wirtschaft für den Sport. (vgl. Abendblatt vom 13.11.16) Aber derzeit gibt es auch nur wenige positive Schlagzeilen im Hamburger Sport, die Unternehmen motivieren könnten darin zu investieren.

Das Referendum wirkt immer noch nach, drei BundesligaClubs mussten Anfang des Jahres aufgeben, der drohende Austritt von Sportspass aus dem VTF und dem HSB lösst bei beiden Verbänden eine zusätzliche Krise aus, beide Verbände hängen bei ihrer Neuaustellung und dazu das desaströse Abschneiden der beiden Vorzeigeclubs im Fussball. 

Da helfen auch die guten Nachrichten in Sachen Ironman, Box-WM, Beachvolleyball-Hauptstadt mit Major Turnier und das Engagement der OTTO Sportstiftung oder die Überlegungen zur Active-City nicht wirklich weiter. Denn unter letzterer kann sich immer noch kaum jemand etwas vorstellen. Von den Planungsständen der Olympia-Bewerbung ausgehend, soll die „Active City „den Sport in Hamburg weiterentwickeln. „Wir wollen das positive Erbe mitnehmen“, sagte Grote am 19.10.16 bei der Podiumsdiskussion des Hamburger VDS. Hamburg sei weiter extrem gut aufgestellt in Sachen Sport, so der Senator selbstbewusst.

Beachvolleyball, Hockey, Segeln, Rudern und Rollstuhl-Basketball benannte er als Schwerpunkte für Hamburg bei der von Bund DOSB angestrebten größeren Konzentration.Fragezeichen gibt es hingegen bei der Zukunft des Schwimmens vor Ort, obwohl Hamburg über eine von nur drei Gegenstromanlagen in den deutschen OSPs verfügt, die noch 2009 als modernste Anlage weltweit bezeichnet wurde.

Aus Geld mach Gold – Wohin führt die deutsche Spitzensportreform?

Montag, der 7. November 2016

Spannende Veranstaltung nächsten Dienstag (15.11.16) in Berlin:
Die 6. Sportkonferenz im Deutschlandfunk unter dem Titel – „Aus Geld mach Gold – Wohin führt die deutsche Spitzensportreform?“ – nimmt die bereits stark in der Kritik stehende geplante Reform der Spitzensportförderung in den Fokus.

Ab 19.00 Uhr diskutieren im Kammermusiksaal des Deutschlandfunks Gerhard Böhm, Abteilungsleiter Sport im Bundesinnenministerium und Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes mit Schwimm-Bundestrainer Henning Lambertz, Athletensprecher und Top-Fechter Maximilian Hartung sowie dem Journalisten Robert Kempe über das derzeit größte Projekt des deutschen Sports: Die Reform des Leistungssports.

Rund 160 Millionen Euro gibt das Ministerium jährlich für den Spitzensport aus. Dafür will Bundesinnenminister Thomas de Maizière künftig deutlich mehr Medaillen sehen. Deswegen sollen diese Steuergelder zielgerichteter eingesetzt werden. Das Fördersystem soll schlanker und effektiver werden.

Doch was bedeuten die Pläne konkret für den Sport und vor allem für die Sportler? Werden in Zukunft nur noch bestimmte, medaillenträchtige Sportarten unterstützt? Sollte der deutsche Spitzensport überhaupt Medaillen zum Maßstab machen angesichts der großen Dopingproblematik im Weltsport?

Die Konferenzteilnahme ist kostenlos.

Anmeldung über die Mailadresse sportkonferenz@deutschlandradio.de .

München will Breitensportstadt werden

Sonntag, der 23. Oktober 2016

Münchens Antwort auf die „Acitve City“ benannte die für Sport zuständige dritte Bürgermeisterin Münchens, Christine Strobl, am 11.10.16 mit: „Wir sehen unseren Schwerpunkt im Bereich Breitensport.“ Dennoch soll der Sportausschuss der Stadt in seiner nächsten Sitzung am 11. November ein Leistungssportkonzept verabschieden bei dem auch Trendsportarten oder Randsportarten größeren Raum finden sollen.

Darin soll beschrieben werden, wie München zukünftig den Spitzensport sinnvoll unterstützen wird. Das Konzept sieht eine Konzentration der Förderung auf die lokalen Bundesstützpunkte vor und orientiert sich damit bereits an den Überlegungen zur Reform der Spitzensportförderung, die am 19.10.16 in einer öffentlichen Anhörung im Sportausschuss des Bundestags kontrovers diskutiert worden sind.

Für zwei Fachverbände, den Bayrischen Hockeyverband und den Bayrischen Tischtennis Verband, bedeutet die Entscheidung der Stadt, das lange geplante Leistungszentrum Hockey nicht zu bauen, jedoch vermutlich das Aus für die Chance auch nach der geplanten Reform der Spitzensportförderung noch Bundesstützpunkt zu bleiben.

Als Untermieter in der Halle hätte der Bayrische Tischtennisverband die Chance gehabt, den Status Bundesstützpunkt zu behalten, der an die Bedingung gekoppelt ist über eine Sportstätte zu verfügen, die in der Nähe des neuen Sportgymnasiums München-Nord gelegen ist. Geld für einen eigenen Hallenbau haben weder Hockey- noch Tischtennisverband. München trifft damit bereits weitreichende Entscheidungen im Bezug auf die Leistungssportförderung.

Aber die Stadt will kräftig in den Breitensport investieren, denn Sport wird als geeignetes Integrationsinstrument für Neu-Münchner betrachtet. „Sportbürgermeisterin“ Strobl erwartet in den kommenden zehn Jahren „zwischen 130 000 bis 150 000“ Neuankömmlinge und fügte gleich hinzu, „dass das neben neuen Chancen vor allem auch neue Herausforderungen bringe. Gerade auch für den Breitensport.“ Knapp 40 Millionen Euro gibt die Stadt für die Sportförderung in München aus. Der Großteil davon fließt in die Infrastruktur, um den insgesamt 558 960 aktiven Mitgliedern in den Münchnern Sportvereinen eine Grundlage für die sportliche Betätigung zu bieten.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/investitionen-muenchen-will-den-breitensport-fit-fuer-die-zukunft-machen-1.3200646

16. Internationaler Hamburger Kongress endet mit Appell von Sylvia Schenk

Freitag, der 16. September 2016

Sylvia Schenk fordert für die Bewerbung zur Fußball-EM 2024 „transparente Kriterien“

„Wenn wir den Sport und sein Image ändern wollen, dann müssen wir dafür kämpfen“, erklärte Sylvia Schenk in einer Keynote zum Abschluss des 16. Hamburger Kongresses für Sport, Ökonomie und Medien. Die Leiterin der „Arbeitsgruppe Sport“ bei Transparency International benannte am Dienstag Probleme wie Korruption oder Doping, welche zum insgesamt schlechten Image des Sports führen würden, erklärte aber, dass der Sport die Instrumente habe, sein schlechtes Image zu verändern. „Wir müssen uns von der Illusion lösen, dass im Sport alles gut ist. Das war es früher auch nicht, doch jetzt haben wir die Möglichkeiten, Missstände aufzudecken. Das ist ein Fortschritt“, sagte Schenk.

Vor allem hinsichtlich einer deutschen Bewerbung um die Fußball-Europameisterschaft 2024 forderte sie Klartext: „Es muss eine transparente Bewerbung jeder möglichen Teilnehmerstadt geben. Die Auswahlkriterien des DFB müssen ebenfalls transparent sein.“ Sylvia Schenk wies dem deutschen Fußball eine „Führungsrolle“ zu: „Die Bewerbung ist eine Chance, aber auch Verpflichtung.“ Schenk verwies darauf, dass im Sport an Problemen aktiv gearbeitet werde, auch bei der FIFA. Die Vergabe der Fußball-WM an Katar habe bereits zur Einführung einer Frauen-Fußballmannschaft im Land geführt. „Über Sport-Großveranstaltungen haben wir die Möglichkeit, Botschaften zu überbringen“, fügte Schenk hinzu.

Der zweite Tag des Kongresses stand zudem im Zeichen der Inklusion mit zwei Vorträgen von Sven Albrecht, Bundesgeschäftsführer von Special Olympics Deutschland, sowie von Steffen Greve von der Leuphana Universität Lüneburg.

Der 16. Kongress für Sport, Ökonomie und Medien fand am Montag und Dienstag erstmals in der HafenCity Universität statt und wurde von der Hochschule Macromedia in Kooperation mit dem Hochschulsport Hamburg organisiert. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung mit 32 nationalen und internationalen Referenten vor rund 100 Zuhörern hatte der Hamburger Senator für Inneres und Sport, Andy Grote. Grote setzte am Montag ein aktives Zeichen für die Zukunft des Sports in der Hansestadt. „Das gescheiterte Olympia-Referendum war ein Einschnitt, eine Zäsur“, erklärte Grote, „aber Sport ist weiter ein zentrales Thema der Stadt.“

Grote zeigte die Eckpunkte des neuen „Active City“-Konzepts des Hamburger Senats auf: „Hamburg will in Zukunft europaweit zur attraktivsten Beachvolleyball-Metropole werden.“ Auch in den Schul- und Breitensport soll investiert werden: „Alleine in Hamburgs Schulsporthallen sollen in den kommenden Jahren Investitionen in Höhe von 130 Millionen getätigt werden. Zusätzlich soll in jedem Stadtbezirk mindestens eine barrierefreie Sportstätte errichtet werden.“

Trotz des negativen Referendums blickte der Senator positiv nach vorne. „Auch wenn Olympia in Hamburg auf absehbare Zeit kein Thema mehr sein wird“, sagte Grote, „das Standing des Sports darf nicht auf’s Spiel gesetzt werden.“ Bis 2024 soll das „Active City“-Konzept umgesetzt werden, insgesamt sind 26 Vorhaben und 6 Empfehlungen geplant.

Nach einer launigen Eröffnung von Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität, hatte sich zum Auftakt der bekennende Olympia-Fan Wolfang Maennig, Professor der Universität Hamburg, mit den Bewerbern für Olympische Spiele befasst – den Städten und ihren Bewohnern. Die Vergangenheit und die große Anzahl der gescheiterten Olympia Referenden zeige, dass Olympische Spiele in der Wahrnehmung der Menschen negativ behaftet seien. Es scheine, sagte Maennig, als haben die Menschen regelrecht Angst vor Olympia in der eigenen Stadt. Die Investitionen in Milliarden Höhe, würden die positiven Effekte Olympischer Spiele überstrahlen. Ein Beispiel: Je näher Menschen an den Stadien geplanter Spiele wohnten, desto deutlich negativer fiel das Ergebnis ihrer Abstimmung aus, auch wenn ein grundsätzliches Interesse an Olympia im eigenen Land nachweisbar war.

Maennig endete mit einer zukunftweisenden Aussicht für die Sportstadt Hamburg: „Olympische Spiele in Deutschland werden nur funktionieren, wenn die Idee einer Austragung langsam und auf natürlichem Wege in der ganzen Bevölkerung wächst“.  Als einen weiteren Höhepunkt des Kongresses hatte Silvia Weihermüller, Produzentin von „Die Norm“, das innovative und transmediale Sportdokumentarprojekt präsentiert. Zwei Jahre lang wurden Hamburger Sportler auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen in Rio begleitet. In einem anschließenden Gespräch hatte der Silbermedaillen-Gewinner im Ruder-Achter, Eric Johannesen, ein deutliches Bekenntnis der Stadt Hamburg für den Leistungssport gefordert.

Erfolgreicher erster Veranstaltungstag

Dienstag, der 13. September 2016

Senator Grote setzt Zeichen beim Hamburger Kongress für Sport, Ökonomie und Medien

Hamburgs Senator für Inneres und Sport, Andy Grote, setzte im Rahmen des 16. Hamburger Kongresses für Sport, Ökonomie und Medien ein aktives Zeichen für die Zukunft des Sports in der Hansestadt. „Das gescheiterte Olympia-Referendum war ein Einschnitt, eine Zensur“, erklärte Grote am Montag in der HafenCity Universität, „aber Sport ist weiter ein zentrales Thema der Stadt.“

Vor knapp 100 Zuhörern zeigte Grote die Eckpunkte des neuen „Active City“-Konzepts des Hamburger Senats auf: „Hamburg will in Zukunft europaweit zur attraktivsten Beachvolleyball-Metropole werden.“ Auch in den Schul- und Breitensport soll investiert werden: „Alleine in Hamburgs Schulsporthallen sollen in den kommenden Jahren Investitionen in Höhe von 130 Millionen getätigt werden. Zusätzlich soll in jedem Stadtbezirk mindestens eine barrierefreie Sportstätte errichtet werden.“

Trotz des negativen Referendums blickte der Senator positiv nach vorne. „Auch wenn Olympia in Hamburg auf absehbare Zeit kein Thema mehr sein wird“, sagte Grote, „das standing des Sports darf nicht auf’s Spiel gesetzt werden.“ Bis 2024 soll das „Active City“-Konzept umgesetzt werden, insgesamt sind über 30 Vorhaben geplant.

Der Hamburger Kongress für Sport, Ökonomie und Medien wird erstmals organisiert vom Hochschulsport Hamburg zusammen mit der Hochschule Macromedia. Am Montag und Dienstag diskutieren über 30 internationale Referenten zu Themen rund um sportliche Großveranstaltungen, konomie und Medien.

Nach einer launigen Eröffnung von Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität, befasste sich der bekennende Olympia-Fan Wolfang Maennig, Professor der Universität Hamburg, mit den Bewerbern für Olympische Spiele – den Städten und ihren Bewohnern. Die Vergangenheit und die große Anzahl der gescheiterten Olympia Referenden zeige, dass Olympische Spiele in der Wahrnehmung der Menschen negativ behaftet seien. Es scheine, sagte Maennig, als haben die Menschen regelrecht Angst vor Olympia in der eigenen Stadt. Die Investitionen in Milliarden Höhe, die nötig sind, um Olympische Spiele auszurichten, würden die positiven Effekte Olympischer Spiele überstrahlen. Ein Beispiel: Je näher Menschen an den Stadien geplanter Spiele wohnten, desto deutlich negativer fiel das Ergebnis ihrer Abstimmung aus, auch wenn ein grundsätzliches Interesse an Olympischen Spielen im eigenen Land nachweisbar war.

Maennig endete mit einer zukunftweisenden Aussicht für die Sportstadt Hamburg: „Olympische Spiele in Deutschland werden nur funktionieren, wenn die Idee einer Austragung langsam und auf natürlichem Wege in der ganzen Bevölkerung wächst“.  Zum Abschluss präsentierte „Die Norm“ ihr innovatives und transmediales Sportdokumentarprojekt. Zwei Jahre lang begleiteten die Filmproduzenten Sportler auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen in Rio und gaben vor allem den Sportlern eine Bühne, die auch ohne eine Medaille gewonnen zu haben, außergewöhnliches vollbrachten.

Ausblick auf zwei spannende Tage in Hamburg

Sonntag, der 11. September 2016

Der diesjährige 16. Internationale Hamburger Kongress für Sport, Ökonomie und Medien steht vielleicht mehr noch als in der Vergangenheit im Zeichen von Sportgroßveranstaltungen: die Olympischen Spiele von Rio sind kaum zu Ende gegangen während parallel die paralympischen Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt am Zuckerhut nach Edelmetall streben.

Auch wenn die Titelkämpfe der Paralympics noch in vollem Gange sind, hat die Auseinandersetzung und vielleicht sogar „Abrechnung“ mit den weltweit größten Multisportveranstaltungen bereits begonnen. Von den „schlechtesten Spielen der Neuzeit“ ist die Rede und vom „Verrat“ olympischer Ideale. Der Aufbruch, den sich das IOC mit der Agenda 2020 gesetzt hat, scheint nicht nur nötiger denn je, sondern mit den Olympischen und Paralympischen Spielen in Brasilien bereits ad-absurdum geführt.

Obwohl die Entscheidung um den Ausrichtungsort früher gefallen ist; ein IOC, das eher vertuscht und schönredet als offensichtliche Probleme auch als solche zu benennen und das folgenschwere Entscheidungen an die Fachverbände oder die Weltantidopingagentur WADA delegiert, wie die zur Partizipation von Nationen, denen ein systematischer Verstoß gegen die substantiellen „Spielregeln“ eines fairen Wettstreits im Sinne der Olympischen Idee mit Staatsdoping nachgewiesen wird, erscheint bestenfalls hilflos denn geneigt die potentielle Strahlkraft des größten Sportfestes der Menschheit von den Verwitterungserscheinungen der letzten Jahrzehnte zu befreien und im wahrsten Sinne des Wortes wieder „gesellschaftsfähig“ zu machen.

Vor diesem Hintergrund mutet es daher beinahe gleichermaßen hilflos an, wenn in der Folge im Sinne eines „wir können das besser“ reflexartig der eigene Hut in den Ring geworfen wird. Damit mag sich vielleicht die Katerstimmung bei all denen steigern lassen, die das Scheitern des Referendums Ende vergangenen Jahres um eine nationale Bewerbung mit Hamburg an der Spitze nach wie vor bedauern. Es verhindert aber vor allem die Aufarbeitung und konstruktive Auseinandersetzung mit den Gründen des Scheiterns; jüngst in Rio in Bezug auf die olympische Idee ebenso wie in Bezug auf den Wert der Marke – und letzten Herbst in Hamburg in Bezug auf den Glauben an eine „echte“ Partizipation und Einbeziehung der Menschen vor Ort.

Bewegung, Sport und Spiel haben eine hohe gesellschaftliche Bedeutung. Als Freizeitangebot wird Sport zu einem Standortfaktor und mit der Inszenierung von Sport wird dieser zu einem mächtigen Wertschöpfungsinstrument. Wie kaum ein anderes Medium eignet sich der Sport als Plattform für die Kommunikation von Wertvorstellungen ebenso wie von Marketingbotschaften und lässt sich der Sport als „Vehikel“ auch für das Vermitteln sportferner Inhalte nutzen. Die daraus resultierende Vielfalt an Stakeholdern, Interessen und Zielen macht eine systematische Aufbereitung nicht einfach.

Gleichzeitig erklärt sich daraus aber auch die Notwendigkeit „über den eigenen Gartenzaun“ zu blicken und in einen aktiven Dialog zu treten. Erst wenn dieser gelingt, wenn die Beteiligten nicht nur voneinander wissen sondern auch die jeweiligen Standpunkte kennen und verstehen, dann kann beispielsweise auch „Sport und Stadtentwicklung“ als in interdependenter Prozess funktionieren und nicht nur als ein Nebeneinander.

In diesem Sinne referieren und diskutieren unter dem eben genannten Leitthema anlässlich der Konferenztage am 12. und 13. September, erstmals in den Räumen der Hafen-City-Universität Hamburg, mit Blick auf das ursprünglich angedachte Veranstaltungsgelände der Olympiabewerbung für 2024, Ökonomen und Soziologen, Stadtplaner und Veranstalter, Sportler und Funktionäre, Vermarkter und Sponsoren, Filmemacher und Broadcaster, Wissenschaftler und Praktiker … am Beispiel lokaler wie internationaler Projekte Analysen, Entwürfe und Visionen.

Der Hochschulsport Hamburg übernimmt mit der diesjährigen Veranstaltung die Trägerschaft für den Internationalen Hamburger Kongress für Sport, Ökonomie und Medien, um als einer der größten Sportanbieter in der Stadt einen aktiven Beitrag an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Auseinandersetzung und konkreter Umsetzung von Konzepten und Inhalten zu leisten.

Danken möchten wir dem Sportamt der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft in Hamburg, deren erneute Unterstützung diesen Kongress weiterhin ermöglicht haben.

Wir freuen uns als Veranstalter gemeinsam mit Ihnen auf zwei spannende, erlebnis- und erkenntnisreiche Tage!

Die Organisatoren

 

Druck auf DOSB Vorstand wird zunehmend größer …

Samstag, der 3. September 2016

Im Zuge der Aufarbeitung der Olympischen Spiele in Rio gerät der DOSB Vorstand selbst immer mehr in Kritik aufgrund seiner „Nibelungentreue“ (Prof. Dr. Wolfgang BUSS, DOG)  zum IOC Präsidenten Thomas Bach.

Der Versuch, diejenigen Fachverbände, die ihre sportlichen Ziele nicht erreicht haben, als Blitzableiter zu nutzen, kann trotz der Entscheidung von Christa Thiel, nicht noch einmal als Präsidentin des Schwimmverbandes zu kandidieren, als gescheitert betrachtet werden.

Die Athletinnen und Athleten bemängeln neben den Rahmenbedingungen in Rio immer offener die Haltung des DOSB Vorstands zum IOC Beschluss im Bezug auf das russische Staatsdoping, die Kluft der Fachverbände zum Dachverband sei so groß wie nie konstatieren Grit Hartmann und Robert Kempe vom WDR, entgegen der Aussage von Alfons Hörmann „ist die DOSB Spitze ziemlich isoliert“, sagt Christian Baumgartner, Präsident BVDG, erste Sponsoren (z.B. Sioux) ziehen sich bereits zurück. Das alles zu einem Zeitpunkt, wo der DOSB ein „neues“ (?) Spitzensportkonzept mit dem Innenministerium abstimmen will.

Nach den Olympischen Spielen, heißt vor den Olympischen Spielen.

Der WDR Bericht, „miserables Zeugnis“, zeigt auf, dass sich der DOSB möglicherweise nach dem gescheiterten Referendum von Hamburg und den Spielen von Rio, der größten Herausforderung seit der Zusammenführung von DSB und NOK unter Thomas Bach (!) gegenüber sieht.

Erste Ergebnisse einer Effizienzanalyse des DOSB durch eine externe Unternehmensberatung, zeigen zentrale Schwächen auf, die auch an den führenden Köpfen im Vorstand festgemacht wird.

Beim 16. Internationalen Hamburger Kongress Sport, Ökonomie und Medien am 12./13.09.16, durchgeführt in der Hafencity Universität Hamburg, veranstaltet vom Hochschulsport Hamburg in Kooperation mit der Macromedia Hochschule Hamburg, bietet sich die erste Gelegenheit nach den Spielen von Rio, zur Auseinandersetzung mit den Konsequenzen anhand von wissenschaftlichen Beiträgen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung zur Teilnahme am Kongress finden Sie hier: http://www.symposium-hamburg.com

SONDERPREIS FÜR HSB Vereinsmitglieder

Für Teilnehmende aus den im Hamburger Sportbund organisierten Vereinen gilt ein vergünstigter Tarif von 75,00 € pro Person. Gruppen ab 4 Personen zahlen 50,00 /TeilnehmerIn. Der VTF Hamburg erkennt die Teilnahme mit 5Ue für den Erhalt von Lizenzen für Übungsleitende aus den Vereinen an.

In der Teilnahmegebühr sind enthalten, neben der Teilnahme an allen Vorträgen, die Verpflegung mit Mittagessen sowie vormittags und nachmittags mit Getränken und kleinen Snacks.

Kontakt der Organisationsleitung

Hochschulsport Hamburg – Turmweg 2 – 20148 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 – 428387869

Email: info(at)symposium-hamburg.com